Moderne, autarke Kochfelder

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Kochfeld? In diesem Kapitel haben wir einen ersten Überblick zusammengestellt, was moderne Kochfelder heute auszeichnet und welche Geräte der Markt bereithält. Dabei konzentrieren wir uns hauptsächlich auf ein autarkes Kochfeld. Denn Backofen und Kochstelle werden in modernen Küchen immer öfter voneinander getrennt. Für mehr Komfort beim Kochen.

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Ein neues Kochfeld anschaffen: Entscheidungshilfen

Aus Gründen der Küchenergonomie sind Backofen und Kochstelle weitestgehend getrennt. In der modernen Küche liegt das Kochfeld an strategischer Stelle, möglichst zentral, während der Backofen auf bequemer Höhe in einem weiteren Hochschrank untergebracht ist. Ein autarkes Kochfeld ist damit flexibler untergebracht als eine Kombination aus Kochfeld und Backofen. In der Kochinsel ist beispielsweise nicht immer ausreichend Platz für den Backofen. Aber sehr wohl ausreichend Raum, um ein Glaskeramikkochfeld, Induktionskochfeld oder Gaskochfeld unterzubringen. Oder eine Kombination aus allem, indem Domino Kochfelder ausgewählt werden.

Bildquelle: © Pixelot - Fotolia.com

Aufsplitten lässt sich die Kochstelle durchaus auch. Wer gern asiatisch für Freunde kocht, wird auf eine Teppanyaki Kochplatte zurückgreifen. Wenn das normale Ceranfeld klassisch in der Arbeitszeile untergebracht ist, ist die Teppanyaki im Tresen gut aufgehoben. Eben dort, wo auch Freunde und Besucher bequem zuschauen können. Oder wird lieber im Haus gegrillt? Dann ist die Grillplatte eine gute Wahl. Und wer keinen Gasanschluss hat, muss längst nicht mehr auf das Woken, also das kochen mit dem Wok, verzichten. Schließlich stellen bereits viele Hersteller Kochmulden für ein autarkes Kochfeld her. Sprich: Auch ohne Gaskochfeld ist Platz für den Wok und köstliche asiatische Rühr-Gerichte.

Die Auswahl-Falle im Dschungel der Kochfelder

Über Pflege und Reinigung muss sich der engagierte Koch kaum noch Gedanken machen. Das Ceranfeld hat schon lang die früheren Eisengussplatten der Kochstelle ersetzt. Ceran als Oberfläche ist stoß- und schnittfest, Temperatur-unempfindlich, sehr leicht zu reinigen - und sieht auch noch gut aus. Mittlerweile gibt es ein autarkes Kochfeld mit Glaskeramikoberfläche ja auch in Weiß, mit bunten Beleuchtungselementen oder durchsichtig.

Wenn weniger die Optik, aber vor allem die Leistung zählt, hilft der wiederkehrende Kochfeld Test der Stiftung Warentest weiter. Hier werden Kochfelder anhand standardisierter Verfahren getestet. Das grenzt die Suche dann immerhin auf einige wenige Kochfelder ein. Ob als autarkes Kochfeld entweder ein Induktionskochfeld oder ein Ceranfeld in Frage kommt? Da hilft nur der ganz persönliche Kochfeld Vergleich weiter. Zu wem was am Besten passt, ist sehr von den individuellen Kochvorlieben abhängig.

Kurzer Kriterienkatalog für ein autarkes Kochfeld:

  • Ausstattung und Merkmale passend zum eigenen Kochverhalten wählen, betrifft vor allem Teppanyaki, Grillplatte und Wokmulde
  • Größe & Leistung passend zum individuellen Kochverhalten
  • Größe passend für vorhandene Arbeitsplatten / neue Arbeitsplatte oder Ausschnitte einkalkulieren
  • Pfannen und Töpfe prüfen (bei Induktionskochfeldern)
  • Stromkreis-Leistung prüfen lassen (mehrere Kochfelder) & Fachkraft für Stromanschluss buchen

Bleibt die letzte Frage bestehen: Wie und wo wird die neue Kochstelle organisiert? Vom Fachhandel bis zum Onlinehandel gibt es zig Anlaufstellen. Ein autarkes Kochfeld kaufen kann bei jeder davon. Das heißt, solange man vorher Typ, Modell und Hersteller einkreisen konnte.

Unterstützung bei der Suche nach der passenden Kochstelle leisten die Fachbetriebe für Küchengestaltung.

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Das Glaskeramikkochfeld

Bereits in den 70er Jahren machten sich die ersten Glaskeramik Kochfelder auf den Weg, das Kochen einfacher zu gestalten. Mittlerweile ist das autarke Glaskeramikfeld Standard in den Küchen. Aus ziemlich gutem Grund: Die glatte Oberfläche eines Glaskeramik Kochfeld lässt sich schnell reinigen und ist optisch ziemlich hübsch. Vor allem ist das Glaskeramik Kochfeld flexibel: autark als einzelne Platte im Domino-Stil bishin zur intelligenten Topfgrößen-Anpassung über mehrere Kochfeldzonen hinweg. Ganz unterschiedliche Varianten vom Glaskeramikkochfeld sind im Kücheneinsatz denkbar.

Das Glaskeramik Kochfeld eröffnet die Welt moderner Kochfelder

Tatsächlich ist das Glaskeramikkochfeld erst seit den letzten Jahrzehnten Standard im Bereich moderner Kochfelder. In älteren Mietwohnungen kann es noch vorkommen, dass man auf den Klassiker schlechthin stößt: das Grauguss-Kochfeld mit erhöhten Kochplatten und reinigungsaufwendigem weißen Emaille-Untergrund. In der modernen Küche findet sich dagegen das Glaskeramik Kochfeld.

Das Miele-Glaskeramikkochfeld KM 5812 ist Testsieger im aktuellen Test der Stiftung Warentest bei den Geräten mit Strahlungsheizkörpern. | Bildquelle: © Miele & Cie. KG

Aus gutem Grund, denn das Glaskeramik Kochfeld ist:

Leicht zu reinigen: Die Glaskeramik ist völlig plan und lässt sich durchgängig leicht reinigen. Wem schon einmal die Milch auf den älteren Grauguss-Platten übergekocht hat, schätzt die glatte Fläche vom Glaskeramik Kochfeld besonders. Gleiches gilt natürlich für das Induktionskochfeld.

Moderne Technologie: Die Technologie hinter dem Ceran Kochfeld reguliert die Hitze zielgerichteter. Dazu kommen geschickte Smart-Funktionen: mehrkreisige Kochfeldzonen für kleine und große Töpfe, Überkochschutz oder Stop und Go Funktionen. Letzteres ist für alle Hobbyköche interessant, die schnelle Temperaturwechsel bei speziellen Gerichten brauchen - oder mal eben schnell eine Pause beim Zubereiten.

Energiesparend: Das Glaskeramikkochfeld liefert sehr schnell Hitze - längeres Aufheizen wie bei einer Grillplatte entfällt. Trotzdem gibt es keine Maßgaben für Energieeffizienzklassen wie beispielsweise bei Kühlschränken - ein gängiges Glaskeramikkochfeld wird mit einer Effizienzklasse von A angeboten. Passende Töpfe oder mehrkreisige Kochfeldzonen helfen dabei, das Glaskeramikkochfeld möglichst energiesparend zu halten.

Darf es ein autarkes Glaskeramik Kochfeld sein?

Eine kleine, aber wichtige Unterscheidung: Das Glaskeramik Kochfeld kann autark in der Küche eingebaut werden. Praktisch wird das, wenn der Backofen aus ergonomischen Gründen auf Arbeitshöhe gebracht wird. Ein autarkes Glaskeramik Kochfeld sollte dann in nächster Nähe zum Backofen eingeplant sein. Warum? Ganz einfach: Wer auf dem Kochfeld den Sonntagsbraten scharf anbrät und ihn anschließend zum Schmoren in den Backofen steckt - der will mit dem schweren Topf bestimmt nicht die halbe Küche durchqueren.

Ein zusätzlicher Vorteil, wenn das Glaskeramik Kochfeld autark bleibt: Defekte Geräte können problemlos getauscht werden. Und das einzeln. Parallel lässt sich bei kaputtem Backofen immerhin weiter auf dem Glaskeramikkochfeld kochen, während beim kombinierten Kochfeld mit Backofen oft gleich sämtliche Funktionen ausfallen. Das gilt natürlich auch, wenn das Glaskeramikkochfeld schlicht gegen ein neueres Modell ausgetauscht werden soll. Der Umbau dauert bei guter Vorbereitung nur wenige Minuten, reinigen inklusive.

Rahmenbedingungen für das Glaskeramik Kochfeld

Die notwendigen Stromanschlüsse für Backofen und Glaskeramikkochfeld befinden sich oft direkt nebeneinander. Schon bei der Küchenplanung kann man vom Fachmann durchrechnen lassen, wie viele Geräte mit hohem Stromverbrauch - und dazu zählen Backofen, Glaskeramikkochfeld, Grillplatte und Co. durchaus - problemlos den einzelnen Stromkreis belasten können. Autark können später weitere Geräte dazu kommen - Fritteuse, Kaffeemaschine, Mikrowelle - was den Stromkreis durchaus belasten kann. Der Einbau erfolgt idealerweise durch den Fachmann, auch bei Kochfeldern, die autark betrieben werden - und nur einen 240 Volt Anschluss benötigen.

Mindestabstände für den Einbau sind je nach Modell vom Glaskeramik Kochfeld unterschiedlich, in der Einbauanleitung aber genau angegeben. Kurze Pflegehinweise finden sich dort auch, wenn es um das Reinigen geht. Wobei Wasser und Wischlappen für die meisten Verschmutzungen völlig ausreichen.

Wer sich zwischen den verschiedenen Anbietern, Größen und Technik-Features nicht entscheiden kann, ist bei den Fachfirmen für Küchenplanung gut aufgehoben: Denn die bringen das Fachwissen über verschiedene Kochfelder mit und beraten zum passenden für die eigene Traumküche.

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Das Cerankochfeld

Ceran kennen wir alle. Oder genauer: das Cerankochfeld. Dieses praktische Kochfeld, das leicht zu reinigen ist, mit allen Töpfen funktioniert und das in keiner modernen Küche fehlt. Geschichtlich korrekt ist Ceran allerdings nichts weiter als eine Markenbezeichnung. Wie wir es von BioFresh (Kühlschrankzone) oder Tempo (Taschentücher) kennen. Gibt es Unterschiede zwischen der Marke "Ceranfeld" zum etablierten Glaskeramikkochfeld? Und was steckt eigentlich hinter der Innovation aus dem 70er Jahren, die so gründlich die moderne Kochweise beeinflusst hat?

Moderne Kochfelder: das Ceranfeld der Schott AG

Ceran als eingetragene Marke sollte eigentlich in der Weltraumtechnologie unterkommen. Um genau zu sein, sollte die Glaskeramik als Spiegelträger für Weltraumteleskope eingesetzt werden. Die Produkteigenschaften - glatt, hitzebeständig, robust, leicht zu reinigen - machten aber schnell klar: Das lässt sich auch auf der Erde gut einsetzen! Und 1969 wurde die Idee geboren, mit diesem widerstandsfähigen Material eine neue Form des Kochens zu ermöglichen: Das Ceranfeld wurde entwickelt. Aus den ersten Prototypen der Schott AG in Deutschland sind 2009 über 100 Millionen verkaufte Ceranfelder geworden, autark oder kombiniert mit Elektroherd. Anderer Hersteller haben Glaskeramik Kochfelder in das Sortiment aufgenommen - und in modernen Küchen ist es nicht mehr wegzudenken.

Bildquelle: © SCHOTT AG

Das Cerankochfeld von Schott hat sich bis heute als Marke etabliert. Das Ceranfeld wird auch dann so genannt, wenn es eigentlich vom anderen Hersteller stammt. An diesem Markenstatus arbeitet die Schott AG fleißig weiter und forscht kontinuierlich - mit faszinierenden Ergebnissen. So gibt es das Ceranfeld beispielsweise statt in schwarz auch in Weiß. Und nur das Cerankochfeld von Schott bietet statt bekannter roter Beleuchtung auch das gesamte Farbspektrum an.

Ceranfeld vs. Glaskeramikfeld - zwei Begriffe, eine Technik

Man kann es Glaskeramik Kochfeld nennen oder Ceranfeld, es kann autark sein oder nicht - im Grunde steht dahinter die gleiche Technik. Nur die Größen und Varianten sind veränderlich. Das Ceranfeld kann Übergröße mit gut 95 Zentimetern Breite aufbringen oder als autarkes Zusatzgerät mit zwei Platten nach der Benutzung im Schrank verschwinden. Schott hat mittlerweile auch die Kochmulde für Woks mit seinem Cerankochfeld kombiniert.

Dreierlei Technologie verbirgt sich unter der glatten schwarzen Ceranfeld Oberfläche. Klassisch ist mittlerweile ein autarkes Ceranfeld mit einer Beheizung aus elektrischer Strahlung. Alternativ kann der ambitionierte Hobbykoch zum Cerankochfeld mit Induktion greifen. Dann allerdings werden Töpfe benötigt, die magnetisiert werden können. Wer lieber wie die Profis auf Gas setzt, braucht auf die Vorteile vom Cerankochfeld trotzdem nicht zu verzichten - denn auch das ist möglich. Immerhin werden hier keine speziellen Töpfe benötigt. Das Reinigen bleibt gewohnt einfach - die Topfträger lassen sich bei Schotts Cerankochfeld nämlich zum Reinigen abnehmen.

Kombinationsspiel: Welches Domino Kochfeld passt?

Mit einem Domino Kochfeld lassen sich immerhin die Spielräume für die Entscheidungen erweitern. Dann ist die Frage nicht mehr: "Gas, Induktion oder Ceran?" Sondern geht eher in die Richtung: "Nehme ich das Domino Gaskochfeld mit dem Domino Induktionskochfeld oder ist mir das Ceranfeld mit Grill als Zusatz wichtiger?"

Das Ceranfeld mit Induktion und das Gas Ceranfeld sind sich im Kochverhalten ähnlich genug, dass eins gegen das andere ausgetauscht werden kann. Wer kein Problem mit Gas in der Küche hat - und den notwendigen Gasanschluss - greift wahrscheinlich eher zum Gas Ceranfeld.

Ähnliche Entscheidungen entstehen bei der Wahl zwischen Teppanyaki dem Ceranfeld mit Grill. Die Grillplatte eignet sich eher für klassische Fleischgerichte, die Teppanyaki ist flexibler für die asiatische Küche einsetzbar - auch für Gemüse und Eierspeisen.

Einbauhinweise für das Domino Kochfeld

Für den Einbau liefern die Hersteller das Domino Induktionskochfeld, Domino Gaskochfeld oder Ceranfeld mit Grill entweder mit Metallrandeinfassung, einem Edelstahlrahmen oder rahmenlos. Letzteres lässt sich leichter reinigen und pflegen. Mit Metall- oder Edelstahlrahmen eingefasst, ist das Ceranfeld mit Induktion oder das Domino Gaskochfeld auch einzeln - auf der Kücheninsel - optische Highlights.

Der Stromanschluss sollte vor Anschaffung vom Domino Induktionsfeld oder dem Ceranfeld mit Grill vom Fachmann geprüft werden. Ist ausreichend Leistung in Reihe für die verschiedenen Kochfelder vorhanden? Das Domino Gaskochfeld lässt sich ebenfalls nur anschließen, wenn der notwendige Gasanschluss in der Küche vorhanden ist.

Fachbetriebe für Küchenplanung bieten die Beratung, wenn es um die Kombination vom Domino Kochfeld mit weiteren Kochfeldern geht.

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Kochfelder Test der Stiftung Warentest

Die Trefferliste für "Kochfeld" ist allein bei Google endlos. In den Fachbetrieben für Kücheneinrichtung und im Elektronikmarkt sieht es nicht besser aus. Die Vielfalt ist riesengroß. Die Wahl zwischen Induktionskochfeld, Gaskochfeld und Cerankochfeld fällt schon schwer genug. Hat man es immerhin auf einen Typen eingegrenzt, gibt es trotzdem noch zig Modellreihen, Spezifikationen und Funktionen. Die Stiftung Warentest hat im Januar 2015 einen neuen Test herausgebracht. 22 Kochfelder wurden auf Herz und Nieren erhitzt, abgewischt und mit schweren Töpfen belastet.

Kochfelder im Test bei Stiftung Warentest: Induktion, Ceran & Gas

So viel wird gleich verraten: Mit dem Induktionskochfeld kocht es sich in der modernen Küche sowohl günstig, als auch energiesparend. Selbst die noch 2009 von der Stiftung Warentest bemängelte Lautstärke beim Induktionskochfeld wird 2015 kaum noch einen Nebensatz erwähnt.

Zu den Testkriterien gehörte neben dem Aufkochen von Wasser auch das Schmelzen von Kuvertüre und das Erhitzen von Öl. Gekocht wurde einzeln und unter Nutzung aller Kochfelder des einzelnen Gerätes. Wichtiges Kriterium ist auch der geschätzte Kostenpunkt Strom- beziehungsweise Gasverbrauch. Dafür wurden die Stromkosten auf zehn Jahre hoch gerechnet.

Kochfelder im Test: Testsieger Induktionskochfeld

Mit "gut" abgeschnitten haben im Test die Kochfelder von Bosch, Siemens und Neff.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in € Stromkosten in €* weitere Informationen
GUT (1,8) Bosch/PIB645B17E 650,- 1003-, weitere Informationen bei Bosch
GUT (1,8) Siemens/EH645BB17 1180,- 1116,- weitere Informationen bei Siemens
GUT (1,9) Siemens/EH675FN27E 1140,- 1102,- weitere Informationen bei Siemens
GUT (2,1) Neff/T54T86N2 975,- 1064,- weitere Informationen bei Neff

* Stromkosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Strompreis von 28 Cent/kWh

Befriedigende Noten erbrachten die Kochfelder von Gaggenau, Miele, AEG und Ikea. Das Ikea-Kochfeld Folklig war im Test der Stiftung Warentest mit 299,-€ das Induktionskochfeld mit dem niedrigsten Preis.

Kochfelder im Test: Testsieger Cerankochfeld

Wer sich für ein Induktionskochfeld nicht erwärmen kann, hat im Test der Stiftung Warentest nur die Auswahl zwischen zwei Varianten vom Cerankochfeld.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in €
Stromkosten in €* weitere Informationen
GUT (2,4) Miele/KM5812 860,- 1003,- weitere Informationen bei Miele
GUT (2,4) Siemens/ ET645HN17 590,- 1116,- weitere Informationen bei Siemens

* Stromkosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Strompreis von 28 Cent/kWh

Das Ikea-Kochfeld Daglig war im Test der Stiftung Warentest mit 229,-€ das Cerankochfeld mit dem niedrigsten Preis.

Kochfelder im Test: Testsieger Gaskochfeld

Im Test der Kochfelder wurden nur zwei Gaskochfelder ausgewählt. Das Gaskochfeld von Amica und Siemens schnitt jeweils bei den gesetzten Kocheigenschaften schlecht (Note: 4,0) ab. Beim Gasverbrauch und der eigentlichen Handhabung dagegen immerhin mit GUT bei Stiftung Warentest ab.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in €
Gaskosten in €* weitere Informationen
GUT (2,5) Amica/KMG13168F 278,- 417,-
GUT (2,2) Siemens/ER626PB70D 700,- 584,- Informationen zum Gaskochfeld bei Siemens

* Gaskosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Gaspreis von 7 Cent/kWh

Fazit und Empfehlung

Das Induktionskochfeld ist klarer Sieger im Test, dicht gefolgt vom Cerankochfeld mit Wärmestrahlung und dem Gaskochfeld. Stiftung Warentest hat unterschiedliche Preiskategorien getestet. Und im Test haben die günstigeren Modelle teils deutlich besser abgeschnitten als die teuren Kochfelder der Markengersteller. Testsieger waren trotzdem die bekannten Größen, namentlich Bosch, Siemens oder Miele.

Kochfelder Preisvergleiche lohnen sich trotzdem - im Test lagen die Leistungen der Testsieger mit den folgenden Bewertungsstufen sehr dicht nebeneinander.

Der vollständige Testbericht der Stiftung Warentest zum Themenkomplex Kochfelder inklusive der 22 getesteten Kochfelder (Cerankochfeld, Gaskochfeld, Induktionskochfeld) kann online erworben werden.

Genau diese bekannten Hersteller sind in der Regel Standardausstatter für Fachfirmen für Küchengestaltung - um moderne Küchen mit energiesparender, leistungsfähiger Elektronik zu versorgen.

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Kochfelder Vergleich: Induktion oder Cerankochfeld

Das alte Kochfeld ist defekt - oder einfach "zu alt". Ein Neues darf her? Wer keinen Gas-Anschluss in der Küche sein eigen nennt, steht dann vor dem Vergleich zwischen einem Induktionskochfeld und Cerankochfeld. Aus Platzgründen kann es in der Regel nur eins von beiden werden. Aber welches? Anhand vom Kochverhalten, den zu erwartenden Stromkosten und ganz individuellen Faktoren lässt sich die Entscheidung leichter treffen.

Vergleich zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld

Die Stiftung Warentest prüft alle paar Jahre gängige Kochfeldmodelle auf Herz und Nieren. Mit dabei sind in der Regel die Posten "Anschaffungskosten", "Energiekosten" und das allgemeine Kochverhalten. Die Kochfeld Testberichte listen das alles im Detail auf. Die gerundeten Zahlen in der unten stehenden Tabelle stammen von Stiftung Warentest aus dem aktuellen Kochfelder Vergleich 02/2015.

Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
Anschaffungskosten 299,-€ bis 3.800,-€
(plus Töpfe)
287,-€ bis 860,-€
maximale Leistung in Kilowatt/Stunde (Durchschnittswerte) 7,2 kW/h bis 7,4 kW/h 6,9 kW/h bis 7,5 kW/h
zu erwartende Stromkosten in 10 Jahren (Durchschnittswerte) 810,-€ bis 950,-€ 1.000,-€ bis 1.200,-€
Temperaturregelung

+ Warmhaltefunktion

+ Pause-/Stoppfunktion

+ Warmhaltefunktion

+ Pause-/Stoppfunktion

Häufiges Thema bei der Entscheidung zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld: passende Töpfe. Sind diese ferromagentisch, können sie sowohl für Induktion als auch für klassische Ceranfelder verwendet werden. Der Test ist einfach: Einen Magneten an den Topf- oder Pfannenboden halten. Bleibt der Magnet haften, steht der Verwendung auf dem Induktionskochfeld nichts entgegen.

Bildquelle: © thomasklee - Fotolia.com

Die Anschaffungskosten vom Induktionskochfeld erhöhen sich also unter Umständen noch durch die notwendige Anschaffung ferromagnetischer Töpfe und Pfannen. Ein Punkt im Kochfelder Vergleich, der besonders bei sehr hochwertigem vorhandenem Kochgeschirr ins Gewicht fällt. Wer die vorhandene Ausstattung weiter nutzen möchte, greift vielleicht auf ein Domino Kochfeld zurück und kombiniert Ceran- mit Induktionskochfeld.

Vergleich: Individuelle Vorlieben & Kochverhalten

Mit dem Induktionskochfeld kocht es sich rasanter, Stichwort Aufheizzeiten. Zumindest, wenn man bisher auf dem Cerankochfeld gezaubert hat. Statt auf höchster Stufe, können Töpfe und Pfannen beim Induktionskochfeld mit wesentlich kleineren Stufen aufgeheizt werden. Wer die Schnelligkeit vom Induktionskochfeld im Vergleich zum Cerankochfeld komplett auskosten will, schnippelt am besten alle Zutaten vorab und stellt sie direkt neben das Kochfeld.

Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
Aufheizzeiten von Töpfen und Pfannen + Kochverhalten ähnlich wie Gas: sehr schnelles aufheizen - merklich langsameres aufheizen im Vergleich zu Gas- oder Induktionskochfeld
Restwärme vom Kochfeld

+/- kaum Restwärme, kein nachgaren

+/- Restwärme spürbar & nutzbar zum nachgaren

Der Vergleichspunkt "Restwärme" ist zweischneidig: Wer bisher mit Bedacht und aus Energiespargründen mit Restwärme gekocht hat, muss sich beim neuen Induktionskochfeld umstellen. Denn verwertbare Restwärme gibt es fast nicht. Stattdessen ist das "Garen auf den Punkt" mit dem Induktionskochfeld im Vergleich zum Glaskeramikkochfeld deutlich leichter. Kochfeld aus, Hitze weg.

Reinigung und Pflege sind beim Kochfeld, egal mit welcher Energiequelle darunter, gleich. Dafür sorgt das Ceran im Cerankochfeld: kratzfest, unempfindlich gegen Hitze, leicht zu reinigen.

Die Fachbetriebe für Küchenplanung können in der Regel mit Cerankochfeld und Induktionskochfeld aufwarten und beraten bei der Entscheidung für oder gegen eines der beiden.

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Ein Ceran- & Induktionskochfeld kaufen: Entscheidungshilfen

Das Ceranfeld oder Induktionskochfeld ist ausgesucht. Die vielen Varianten und Ausstattungsmöglichkeiten sind betrachtet, gewogen und gemessen worden. Hersteller und Typ stehen endlich fest! Was jetzt noch fehlt? Die Antwort auf die Frage: Wo kann man das Ceranfeld kaufen - zu einem möglichst günstigen Preis? Dicht gefolgt von der Folgefrage: Und wenn ich es endlich da habe, wer baut es für mich ein und kümmert sich um den Stromanschluss?

Ein Ceranfeld kaufen - beim Fachbetrieb oder im Internet?

Das ist die Gretchenfrage für den Beginn. Es gibt gute Gründe, um das nächste Ceranfeld oder Induktionskochfeld beim Fachbetrieb zu kaufen. Beispielsweise:

  • große Auswahl der Marken & Typen zum anfassen und ausprobieren
  • fachkundige Beratung inklusive
  • weiterer Service (Einbau, Anschluss) direkt buchbar - die Suche nach passenden Handwerkern entfällt

Dafür sind die Kochfelder beim Fachbetrieb teils mit einem höheren Preis verbunden. Wenn die Fachbetriebe die komplette Küchenplanung übernehmen, lassen sich beim kaufen oft Rabatte aushandeln. Es macht Sinn, vor dem Kauf den Fachbetrieb direkt darauf anzusprechen beziehungsweise nach kostenfreier Lieferung, günstigem Anschluss etc. zu fragen. Bei Sortimentswechseln lassen sich außerdem Schnäppchen beim Ceranfeld kaufen machen. Kaufen kann man das Ceranfeld oder Induktionskochfeld je nach Modell, Hersteller und Ausstattung für den Preis von einigen einhundert Euro bis hoch zu zwei- bis dreitausend Euro, wenn es hochwertige Markengeräte sein dürfen.

Kochfelder online kaufen

Die Shoppingergebnisse für Ceranfelder oder Induktionsfelder gehen online in die Zigtausende. Das macht es vor dem Kaufen den Kochfelder Vergleich notwendig, sich wenigstens für eine bestimmte Technik zu entscheiden. Der Kochfelder Test der Stiftung Warentest grenzt zusätzlich verschiedene Modelle, den Preis und die zu erwartende Leistung ein.

Online lässt sich nahezu jedes Modell kaufen. Das neue Kochfeld wird direkt bis vor die Haustür geliefert. Weiterer Service wie Beratung oder der Anschluss in der eigenen Küche gehören hier in der Regel nicht zum Lieferumfang. Genutzt wird das Shopping vom eigenen Rechner aus vor allem, wenn das vorhandene Ceranfeld oder Induktionskochfeld entweder völlig veraltet oder defekt ist. Dann geht es primär um den Austausch des Kochfelds in der komplett ausgestatteten Küche. Im Preis stehen online oft die günstigeren Anbieter und Modelltypen vorn. Für zwei- bis dreihundert Euro können passable Ceranfelder oder ein einfaches Induktionskochfeld gekauft werden.

Einsparungen lassen sich hier vor allem über den Preisvergleich machen - beispielsweise über Preisvergleich-Portale wie Idealo und die Google Shopping Liste. Mit der exakten Produktbezeichnung lässt sich der beste Preis finden. Wichtig: Immer auch an Versand- oder Speditionskosten denken. Insbesondere beim Ceranfeld und Induktionskochfeld ist der Versand wegen der Ceranoberfläche meist etwas teurer, das sollte beim Preisvergleich mit einfließen.

Einbau & Stromanschluss vom Ceranfeld

Neben dem eigentlichen Preis und nach dem Kauf ist der zweite wichtige Faktor meistens der der Folgekosten. Gemeint sind nicht die reinen Betriebskosten, sondern der Preis für Einbau oder Anschluss vom Ceranfeld oder Induktionskochfeld. Es gibt zahlreiche Ratgeberseiten, die Schritt-für-Schrittanleitungen zum Kochfelder anschließen herausgeben, für alle Nicht-Elektriker. Bei unsachgemäßem Anschluss kann der Hersteller allerdings Garantieleistungen verweigern - das sollte in die Entscheidung ebenso mit einfließen wie die Tatsache, dass hier mit mindestens 230 Volt gearbeitet wird. Starkstromanschlüssse sollten generell nur vom Fachmann angeschlossen werden - sind für gängige Ceranfelder oder das Induktionskochfeld allerdings nur selten notwendig.

Elektriker bieten für den Anschluss vom Induktionskochfeld oder Ceranfeld oft einen festen Preis an. Die Handwerkerstunde kostet meist zwischen 50,-€ und 80,-€, das anschlussfertige Ceranfeld oder Induktionskochfeld ist in der Regel binnen 30 Minuten verbaut.

Fachbetriebe für Küchenplanung unterstützen bei Auswahl, Einbau und Anschluss vom hochwertigen Ceranfeld oder Induktionskochfeld - und liefern in der Regel auch einen guten Preis; kostengünstige Standardgeräte kaufen sich online oder beim Elektronikdiscounter schneller.

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