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Aktualisiert: 28.06.2019

Moderne, autarke Kochfelder

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Kochfeld? In diesem Kapitel haben wir einen ersten Überblick zusammengestellt, was moderne Kochfelder heute auszeichnet und welche Geräte der Markt bereithält. Dabei konzentrieren wir uns hauptsächlich auf ein autarkes Kochfeld. Denn Backofen und Kochstelle werden in modernen Küchen immer öfter voneinander getrennt. Für mehr Komfort beim Kochen.

Themenüberblick & Navigation

Ein neues Kochfeld anschaffen: Entscheidungshilfen

Aus Gründen der Küchenergonomie sind Backofen und Kochstelle weitestgehend getrennt. In der modernen Küche liegt das Kochfeld an strategischer Stelle, möglichst zentral, während der Backofen auf bequemer Höhe in einem weiteren Hochschrank untergebracht ist. Ein autarkes Kochfeld ist damit flexibler untergebracht als eine Kombination aus Kochfeld und Backofen. In der Kochinsel ist beispielsweise nicht immer ausreichend Platz für den Backofen. Aber sehr wohl ausreichend Raum, um ein Glaskeramikkochfeld, Induktionskochfeld oder Gaskochfeld unterzubringen. Oder eine Kombination aus allem, indem Domino Kochfelder ausgewählt werden.

Bildquelle: © Pixelot - Fotolia.com

Aufsplitten lässt sich die Kochstelle durchaus auch. Wer gern asiatisch für Freunde kocht, wird auf eine Teppanyaki Kochplatte zurückgreifen. Wenn das normale Ceranfeld klassisch in der Arbeitszeile untergebracht ist, ist die Teppanyaki im Tresen gut aufgehoben. Eben dort, wo auch Freunde und Besucher bequem zuschauen können. Oder wird lieber im Haus gegrillt? Dann ist die Grillplatte eine gute Wahl. Und wer keinen Gasanschluss hat, muss längst nicht mehr auf das Woken, also das kochen mit dem Wok, verzichten. Schließlich stellen bereits viele Hersteller Kochmulden für ein autarkes Kochfeld her. Sprich: Auch ohne Gaskochfeld ist Platz für den Wok und köstliche asiatische Rühr-Gerichte.

Die Auswahl-Falle im Dschungel der Kochfelder

Über Pflege und Reinigung muss sich der engagierte Koch kaum noch Gedanken machen. Das Ceranfeld hat schon lang die früheren Eisengussplatten der Kochstelle ersetzt. Ceran als Oberfläche ist stoß- und schnittfest, Temperatur-unempfindlich, sehr leicht zu reinigen - und sieht auch noch gut aus. Mittlerweile gibt es ein autarkes Kochfeld mit Glaskeramikoberfläche ja auch in Weiß, mit bunten Beleuchtungselementen oder durchsichtig.

Wenn weniger die Optik, aber vor allem die Leistung zählt, hilft der wiederkehrende Kochfeld Test der Stiftung Warentest weiter. Hier werden Kochfelder anhand standardisierter Verfahren getestet. Das grenzt die Suche dann immerhin auf einige wenige Kochfelder ein. Ob als autarkes Kochfeld entweder ein Induktionskochfeld oder ein Ceranfeld in Frage kommt? Da hilft nur der ganz persönliche Kochfeld Vergleich weiter. Zu wem was am Besten passt, ist sehr von den individuellen Kochvorlieben abhängig.

Kurzer Kriterienkatalog für ein autarkes Kochfeld:

  • Ausstattung und Merkmale passend zum eigenen Kochverhalten wählen, betrifft vor allem Teppanyaki, Grillplatte und Wokmulde
  • Größe & Leistung passend zum individuellen Kochverhalten
  • Größe passend für vorhandene Arbeitsplatten / neue Arbeitsplatte oder Ausschnitte einkalkulieren
  • Pfannen und Töpfe prüfen (bei Induktionskochfeldern)
  • Stromkreis-Leistung prüfen lassen (mehrere Kochfelder) & Fachkraft für Stromanschluss buchen

Bleibt die letzte Frage bestehen: Wie und wo wird die neue Kochstelle organisiert? Vom Fachhandel bis zum Onlinehandel gibt es zig Anlaufstellen. Ein autarkes Kochfeld kaufen kann bei jeder davon. Das heißt, solange man vorher Typ, Modell und Hersteller einkreisen konnte.

Unterstützung bei der Suche nach der passenden Kochstelle leisten die Fachbetriebe für Küchengestaltung.

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Das Glaskeramikkochfeld

Bereits in den 70er Jahren machten sich die ersten Glaskeramik Kochfelder auf den Weg, das Kochen einfacher zu gestalten. Mittlerweile ist das autarke Glaskeramikfeld Standard in den Küchen. Aus ziemlich gutem Grund: Die glatte Oberfläche eines Glaskeramik Kochfeld lässt sich schnell reinigen und ist optisch ziemlich hübsch. Vor allem ist das Glaskeramik Kochfeld flexibel: autark als einzelne Platte im Domino-Stil bishin zur intelligenten Topfgrößen-Anpassung über mehrere Kochfeldzonen hinweg. Ganz unterschiedliche Varianten vom Glaskeramikkochfeld sind im Kücheneinsatz denkbar.

Das Glaskeramik Kochfeld eröffnet die Welt moderner Kochfelder

Tatsächlich ist das Glaskeramikkochfeld erst seit den letzten Jahrzehnten Standard im Bereich moderner Kochfelder. In älteren Mietwohnungen kann es noch vorkommen, dass man auf den Klassiker schlechthin stößt: das Grauguss-Kochfeld mit erhöhten Kochplatten und reinigungsaufwendigem weißen Emaille-Untergrund. In der modernen Küche findet sich dagegen das Glaskeramik Kochfeld.

Glaskeramik Kochfeld von MieleDas Miele-Glaskeramikkochfeld KM 5812 ist Testsieger im aktuellen Test der Stiftung Warentest bei den Geräten mit Strahlungsheizkörpern. | Bildquelle: © Miele & Cie. KG

Aus gutem Grund, denn das Glaskeramik Kochfeld ist:

Leicht zu reinigen: Die Glaskeramik ist völlig plan und lässt sich durchgängig leicht reinigen. Wem schon einmal die Milch auf den älteren Grauguss-Platten übergekocht hat, schätzt die glatte Fläche vom Glaskeramik Kochfeld besonders. Gleiches gilt natürlich für das Induktionskochfeld.

Moderne Technologie: Die Technologie hinter dem Ceran Kochfeld reguliert die Hitze zielgerichteter. Dazu kommen geschickte Smart-Funktionen: mehrkreisige Kochfeldzonen für kleine und große Töpfe, Überkochschutz oder Stop und Go Funktionen. Letzteres ist für alle Hobbyköche interessant, die schnelle Temperaturwechsel bei speziellen Gerichten brauchen - oder mal eben schnell eine Pause beim Zubereiten.

Energiesparend: Das Glaskeramikkochfeld liefert sehr schnell Hitze - längeres Aufheizen wie bei einer Grillplatte entfällt. Trotzdem gibt es keine Maßgaben für Energieeffizienzklassen wie beispielsweise bei Kühlschränken - ein gängiges Glaskeramikkochfeld wird mit einer Effizienzklasse von A angeboten. Passende Töpfe oder mehrkreisige Kochfeldzonen helfen dabei, das Glaskeramikkochfeld möglichst energiesparend zu halten.

Darf es ein autarkes Glaskeramik Kochfeld sein?

Eine kleine, aber wichtige Unterscheidung: Das Glaskeramik Kochfeld kann autark in der Küche eingebaut werden. Praktisch wird das, wenn der Backofen aus ergonomischen Gründen auf Arbeitshöhe gebracht wird. Ein autarkes Glaskeramik Kochfeld sollte dann in nächster Nähe zum Backofen eingeplant sein. Warum? Ganz einfach: Wer auf dem Kochfeld den Sonntagsbraten scharf anbrät und ihn anschließend zum Schmoren in den Backofen steckt - der will mit dem schweren Topf bestimmt nicht die halbe Küche durchqueren.

Ein zusätzlicher Vorteil, wenn das Glaskeramik Kochfeld autark bleibt: Defekte Geräte können problemlos getauscht werden. Und das einzeln. Parallel lässt sich bei kaputtem Backofen immerhin weiter auf dem Glaskeramikkochfeld kochen, während beim kombinierten Kochfeld mit Backofen oft gleich sämtliche Funktionen ausfallen. Das gilt natürlich auch, wenn das Glaskeramikkochfeld schlicht gegen ein neueres Modell ausgetauscht werden soll. Der Umbau dauert bei guter Vorbereitung nur wenige Minuten, reinigen inklusive.

Rahmenbedingungen für das Glaskeramik Kochfeld

Die notwendigen Stromanschlüsse für Backofen und Glaskeramikkochfeld befinden sich oft direkt nebeneinander. Schon bei der Küchenplanung kann man vom Fachmann durchrechnen lassen, wie viele Geräte mit hohem Stromverbrauch - und dazu zählen Backofen, Glaskeramikkochfeld, Grillplatte und Co. durchaus - problemlos den einzelnen Stromkreis belasten können. Autark können später weitere Geräte dazu kommen - Fritteuse, Kaffeemaschine, Mikrowelle - was den Stromkreis durchaus belasten kann. Der Einbau erfolgt idealerweise durch den Fachmann, auch bei Kochfeldern, die autark betrieben werden - und nur einen 240 Volt Anschluss benötigen.

Mindestabstände für den Einbau sind je nach Modell vom Glaskeramik Kochfeld unterschiedlich, in der Einbauanleitung aber genau angegeben. Kurze Pflegehinweise finden sich dort auch, wenn es um das Reinigen geht. Wobei Wasser und Wischlappen für die meisten Verschmutzungen völlig ausreichen.

Wer sich zwischen den verschiedenen Anbietern, Größen und Technik-Features nicht entscheiden kann, ist bei den Fachfirmen für Küchenplanung gut aufgehoben: Denn die bringen das Fachwissen über verschiedene Kochfelder mit und beraten zum passenden für die eigene Traumküche.

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Das Cerankochfeld

Ceran kennen wir alle. Oder genauer: das Cerankochfeld. Dieses praktische Kochfeld, das leicht zu reinigen ist, mit allen Töpfen funktioniert und das in keiner modernen Küche fehlt. Geschichtlich korrekt ist Ceran allerdings nichts weiter als eine Markenbezeichnung. Wie wir es von BioFresh (Kühlschrankzone) oder Tempo (Taschentücher) kennen. Gibt es Unterschiede zwischen der Marke "Ceranfeld" zum etablierten Glaskeramikkochfeld? Und was steckt eigentlich hinter der Innovation aus dem 70er Jahren, die so gründlich die moderne Kochweise beeinflusst hat?

Moderne Kochfelder: das Ceranfeld der Schott AG

Ceran als eingetragene Marke sollte eigentlich in der Weltraumtechnologie unterkommen. Um genau zu sein, sollte die Glaskeramik als Spiegelträger für Weltraumteleskope eingesetzt werden. Die Produkteigenschaften - glatt, hitzebeständig, robust, leicht zu reinigen - machten aber schnell klar: Das lässt sich auch auf der Erde gut einsetzen! Und 1969 wurde die Idee geboren, mit diesem widerstandsfähigen Material eine neue Form des Kochens zu ermöglichen: Das Ceranfeld wurde entwickelt. Aus den ersten Prototypen der Schott AG in Deutschland sind 2009 über 100 Millionen verkaufte Ceranfelder geworden, autark oder kombiniert mit Elektroherd. Anderer Hersteller haben Glaskeramik Kochfelder in das Sortiment aufgenommen - und in modernen Küchen ist es nicht mehr wegzudenken.

Ceranfeld der Schott AGBildquelle: © SCHOTT AG

Das Cerankochfeld von Schott hat sich bis heute als Marke etabliert. Das Ceranfeld wird auch dann so genannt, wenn es eigentlich vom anderen Hersteller stammt. An diesem Markenstatus arbeitet die Schott AG fleißig weiter und forscht kontinuierlich - mit faszinierenden Ergebnissen. So gibt es das Ceranfeld beispielsweise statt in schwarz auch in Weiß. Und nur das Cerankochfeld von Schott bietet statt bekannter roter Beleuchtung auch das gesamte Farbspektrum an.

Ceranfeld vs. Glaskeramikfeld - zwei Begriffe, eine Technik

Man kann es Glaskeramik Kochfeld nennen oder Ceranfeld, es kann autark sein oder nicht - im Grunde steht dahinter die gleiche Technik. Nur die Größen und Varianten sind veränderlich. Das Ceranfeld kann Übergröße mit gut 95 Zentimetern Breite aufbringen oder als autarkes Zusatzgerät mit zwei Platten nach der Benutzung im Schrank verschwinden. Schott hat mittlerweile auch die Kochmulde für Woks mit seinem Cerankochfeld kombiniert.

Dreierlei Technologie verbirgt sich unter der glatten schwarzen Ceranfeld Oberfläche. Klassisch ist mittlerweile ein autarkes Ceranfeld mit einer Beheizung aus elektrischer Strahlung. Alternativ kann der ambitionierte Hobbykoch zum Cerankochfeld mit Induktion greifen. Dann allerdings werden Töpfe benötigt, die magnetisiert werden können. Wer lieber wie die Profis auf Gas setzt, braucht auf die Vorteile vom Cerankochfeld trotzdem nicht zu verzichten - denn auch das ist möglich. Immerhin werden hier keine speziellen Töpfe benötigt. Das Reinigen bleibt gewohnt einfach - die Topfträger lassen sich bei Schotts Cerankochfeld nämlich zum Reinigen abnehmen.

Ceranfeld Pflege & Reinigung

Ob mit oder ohne Kochmulde, bleibt das Ceranfeld eine der leicht zu reinigenden Oberflächen in der Küche. Mit dem feuchten Lappen kurz drüber wischen - fertig. Mit dem Cerankochfeld Kratzer werden hartnäckige Speisereste und Eingebranntes von der Oberfläche abgeschabt. Es gibt eigentlich nichts, was der Kratzer nicht von der Cerankochfeld Oberfläche entfernen könnte. Spezielle Mittelchen zum reinigen gibt es für das Cerankochfeld zwar auch - benötigt werden sie aber nur bei sehr hartnäckigen Fällen.

Die Fachfirmen für Küchengestaltung führen in der Regel sowohl den Marktführer Schott für das Ceranfeld als auch viele andere Hersteller und Produktvarianten, um die eigene Traumküche mit dem passenden Kochfeld - samt Kratzer und Töpfe - auszustatten.

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Schneller kochen mit dem Induktionsfeld

Sieht von außen aus wie ein normales, altbekanntes Glaskeramikkochfeld, bietet innen drin aber eine ganz andere Heiztechnik: das Induktionskochfeld. Mit der klugen Technik bietet sich gerade für Freunde der sicheren Kochumgebung ein Vorteil: Denn ein Induktionsfeld ist nach Wegnahme der Töpfe maximal warm - aber keinesfalls heiß. Die Restwärme verfliegt so schnell, dass sich im Grunde auf dem Induktionsfeld keiner mehr verbrennen kann.

Moderne Kochfelder: das Induktionskochfeld

Einen Vorteil bringt das Induktionsfeld von Haus aus mit: Es ist mit der belastbaren und glatten Oberfläche eines Glaskeramikkochfelds ausgestattet. Nur die Technik dahinter unterscheidet sich zum klassisch als Ceran Kochfeld bekanntem Kochfeld-Gefährten. Denn unter der Glaskeramik befindet sich eine elektromagnetische Spule, die metallische Töpfe erwärmen kann. Das Induktionsfeld wird nur heiß, wenn ein geeigneter Topf auf der Oberfläche steht - versehentliches erhitzen der Kochfelder ist also ausgeschlossen.

Induktionskochfeld von MieleFür den flächenbündigen Einbau in Arbeitsplatten ist das 90 Zentimeter breite Induktionskochfeld KM 6389 von Miele konzipiert. Fünf Kochzonen mit flexibel schaltbaren PowerFlex-Bereichen lassen bei der Zubereitung keine Wünsche offen. | Bildquelle: © Miele & Cie. KG

Klassisches Überkochen und Übergaren lässt sich mit dem Induktionskochfeld auch schneller vermeiden: Schließlich genügt es, das Induktionsfeld auszumachen oder den Topf von der Kochfläche zu nehmen, um den Garprozess sofort zu unterbrechen. Ähnlich schnell reagiert ausschließlich das Gaskochfeld. Autark lässt sich das Induktionskochfeld direkt antesten - eine einzelne Kochplatte gibt es ab 40,- Euro im Einzelhandel. Wer die Vielfalt liebt, packt neben ein kleineres autarkes Induktionskochfeld vielleicht noch ein Gaskochfeld oder eine Wokmulde, um gänzlich flexibel leckere Essen zu zaubern. Wer gerne süße Leckereien zaubert oder Soßen kocht, könnte mit den punktgenauen Temperaturen vom Induktionsfeld sehr glücklich werden. Bei 40° lässt sich ohne Wasserbad Schokolade auf dem Induktionskochfeld schmelzen - das glückt beim klassischen elektrischen Kochfeld nur selten.

Nachteile zeigen sich dort, wenn vorhandene Töpfe oder Pfannen nicht mit dem Induktionsfeld genutzt werden können. Nachteile zeigten sich vor einigen Jahren auch in den höheren Anschaffungskosten - mittlerweile ist ein autarkes Induktionskochfeld für durchschnittlich 400,- Euro zu haben.

Technische Aspekte: Töpfe, Vollflächeninduktion und Booster-Funktion

Töpfe und Pfannen sind dann für das Induktionsfeld geeignet, wenn sie sich magnetisieren lassen. Einfacher Test: Einen handelsüblichen Magneten nehmen und an den Boden der Pfannen oder Töpfe halten. Haftet der Magnet, eignet sich auch Töpfe und Pfannen. Bei Neuanschaffung finden sich in der Regel Herstellerhinweise auf den Töpfen, für welches Kochfeld sie sich eignen.

Etwas ungewohnt ist bei der Benutzung das Brummen oder Pfeifen vom Induktionsfeld - allerdings ist es normal und in einer gut genutzten Küche mit allem anfallenden Lärm nicht weiter auffällig. Je hochwertiger Induktionskochfeld und Töpfe sind, desto leiser fällt das Geräusch aus, dass bei der Schwingung der Magnetspule zur Wärmeerzeugung entsteht.

Miele Induktionskochfeld mit DunstabzugBei diesem 90 Zentimeter breiten Induktionskochfeld (KM 6381) von Miele sind die Kochzonen nebeneinander angeordnet. Dazu passt funktional wie optisch die Downdraft-Dunstabzugshaube Levantar von Miele. | Bildquelle: © Miele & Cie. KG

Vollflächeninduktion und Booster-Funktion sind zwei Stichworte, die ein autarkes Induktionskochfeld ganz besonders machen. Denn Ersteres sorgt dafür, dass jede Topfgröße individuell erkannt und beheizt wird. Die Bindung an bestimmte Topffeldgrößen oder die Anordnung der Kochfelder auf der Glaskeramikfläche entfällt bei der Vollflächeninduktion völlig - vom Topf mitten auf der Glasfläche bis hin zur Kochorgie für den Feiertag mit kleinen, großen und mittlerem Kochgeschirr ist alles drin.

Die Boosterfunktion ist gerade für ein autarkes Induktionskochfeld spannend, um blitzschnell beispielsweise Wasser aufzukochen oder schnell Hitze in ein bereits abkühlendes Gericht zu bringen. Nachteile ergeben sich je nach Leistungsfähigkeit vom Induktionskochfeld - manche Kochfelder schalten nach 30 Sekunden die Boosterfunktion wieder ab. Bei der Entscheidung zum Kochfeld kaufen stellt sich hier die Frage, wie viel Kraft (Watt) das Induktionskochfeld mitbringen sollte und welche Funktionen, wie die Vollflächeninduktion oder die Booster-Funktion, beim Induktionsfeld selbstverständlich sind - oder gar nicht gebraucht werden.

Wenn neben dem Induktionsfeld noch weitere Kochfelder in Frage kommen, helfen die Experten der Fachbetriebe für Küchenplanung weiter - bei der Auswahl, dem Kauf und der Installation vor Ort.

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Mit dem Gas Kochfeld in die Profi-Kochliga aufsteigen

Schaut man in eine beliebige Profiküche, ist eins mit Sicherheit konstant: das Gaskochfeld. In Restaurants gilt es als völlig unverzichtbar - und das ist auch beim engagierten Hobbykoch so hängen geblieben. Schwierig wird es, wenn die eigene Traumküche keinen Gas-Anschluss aufbietet oder bedenken zur Sicherheit vom Gaskochfeld bestehen. Letztere können problemlos ausgeräumt werden, denn das moderne Gas Kochfeld bringt einiges an Technik mit, um das Kochen mit Gas in der Küche so einfach und sicher wie möglich zu machen.

Moderne Kochfelder: das Gaskochfeld

Kochfelder gibt es viele, aber das Gaskochfeld ist schon seit Jahrzehnten standard in den Restaurantküchen der Welt. Und so wundert es eigentlich niemanden mehr, dass auch die engagierten Hobbyköche das Kochen mit Gas (wieder) für sich entdeckt haben. Und das ist tatsächlich ein Erlebnis: Ähnlich schnell wie das deutlich jüngere Induktionskochfeld liefert das Gas Kochfeld blitzschnelle Hitze, die stufenlos und schnell reguliert wird. Auf diesem Kochfeld gilt: Flamme aus, Hitze aus. So schnell wird überkochen und übergaren vermieden.

Gaskochfeld von BoschGaskochfeld der Serie 8 (PRS926B70E) von Bosch mit Glaskeramik Oberfläche | Bildquelle: © Robert Bosch Hausgeräte GmbH

Energiesparendes Kochen mit Restwärme entfällt beim Kochen mit Gas natürlich. Denn ist die Flamme erst mal aus, kommt tatsächlich auch keine Restwärme vom Gaskochfeld mehr beim Gargut an. Dafür ist punktgenaues Kochen mit klaren Garzeiten möglich - das ist besonders bei asiatischer Küche und Kurzgebratenem wichtig. Ein autarkes Gaskochfeld lässt sich übrigens praktisch mit einem Ceran Kochfeld oder Induktionskochfeld koppeln - als Dominokochfeld sind die Vorteile der verschiedenen Kochfeldtypen kombiniert. Zwei Gasflammen hinter- oder nebeneinander, das wird dann als 2 flammig bezeichnet. Größere Kochfelder, vor allem wenn sie autark sind, bieten zwischen 3 flammig und 5 flammig mehr Platz für aufwendige Kochaktionen.

Kochen mit Gas: sicher!

Eine Angst vor dem Kochen mit Gas ist eben das: das Kochen mit Gas. Es klingt immer noch etwas gefährlich, ist aber mittlerweile so sicher wie nie. Während früher mit ausströmendem Gas und offener Flamme am Gas Kochfeld gearbeitet wurde, ist die Zündung heute elektrisch gesteuert. Bequem per Drehknopf wird autark der Gasfluss geregelt. Sicherungsschalter wie die Vollzündsicherung lassen das Gas versiegen, wenn nicht binnen weniger Sekunden der Zündfunke das Gas Kochfeld in den Betriebszustand versetzt oder die Flamme unbeabsichtigt verlöscht.

Weitere Bedenken vor dem Kochen mit Gas ergeben sich oft bei der Anschlussvariante. In Mietwohnungen ist oft keine Gassteckdose in der Küche vorhanden - wenn Gasleitungen da sind, kann das allerdings vom Fachmann für unter 100,-€ Anschlusskosten nachgeholt werden. Auf jeden Fall muss der Vermieter davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Anschluss vom Gas Kochfeld selbst kann prinzipiell vom Eigentümer gemacht werden - wobei der Fachmann das oft direkt mit übernimmt.

Propangas oder Flüssiggas kommen als Energieversorger in Frage. Autark kann das Gaskochfeld genauso betrieben werden wie in Kombination mit einem Backofen. Während das Gaskochfeld zum Braten und Kochen perfekt geeignet ist, setzen die Hobbyköche zum Backen doch eher auf elektrische Backöfen.

Gaskochfeld: sauber!

Ein letzter wichtiger Punkt bei der Entscheidung für oder gegen ein Gaskochfeld bleibt die Reinigung. Profis kochen mit Edelstahlverkleideten autark geschalteten Gaskochfeldern, die jeden Abend am Ende der Schicht gereinigt werden müssen. Manchmal wird Alufolie verwendet, um das eigentliche Kochfeld vor Spritzern und Fettflecken zu schützen und das Reinigen zu erleichtern. Inzwischen gibt es von verschiedenen Herstellern passablere Lösungen. Teilweise können die Topfhalter aus Guss problemlos entfernt werden und die Oberfläche vom Gaskochfeld besteht aus pflegeleichtem Ceranfeld. Der Pflegeaufwand für ein autarkes Gas Kochfeld reduziert sich damit auf zwei bis drei Minuten - nach dem Kochen.

Als Entscheidungshelfer beraten die Fachfirmen für Küchengestaltung bei der Umsetzung vom Gas Kochfeld in der heimischen Traumküche, vermitteln Fachpersonal für den sicheren Anschluss oder geben Hilfestellung dabei, ob es autark, 2 flammig oder 5 flammig werden sollte.

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Grillen ohne Garten: mit der Grillplatte in der Küche

Auf dem Holzkohlegrill wird Fleisch, Gemüse oder Fisch ziemlich lecker - Grillmarkierungen, also braune Röststreifen - inklusive. Wer entweder keinen Außenbereich zum Grillen hat oder bei Wind und Wetter lieber in der warmen, trockenen Küche bleibt, vermisst das Grillen womöglich. Oder auch nicht, denn moderne Kochfelder bieten ja auch Grillgenuss für drinnen - über eine Elektro Grillplatte. Die Wellenform sorgt für die leckeren Grillmarkierungen. Ob die Grillplatte aus Gusseisen oder Edelstahl sein soll, hängt von den individuellen Kochwünschen ab.

Moderne Kochfelder: die Elektro Grillplatte aus Gusseisen oder Edelstahl

Ein Kochfeld ist auf Töpfe, Pfannen oder Bratreine ausgelegt. Das Essen direkt auf das Ceranfeld oder die Flamme vom Gaskochfeld legen? Auf den Gedanken kommt zum Glück keiner. Bei einer Grillplatte ist genau das aber gewünscht - und macht das Essen erst so richtig lecker.

Portable Grillplatte aus Edelstahl für ein Induktionskochfeld von NeffEine von zwei Möglichkeiten, mit einer Grillplatte in der eigenen Küche zu kochen: eine portable Schale, die sich auf einem Induktionsfeld erwärmen lässt. Alternativ können Grillplatten auch direkt in die Arbeitsplatte eingelassen werden als sog. Domino Element. | Bildquelle: © Constructa-Nef-Vertriebs-GmbH

Vor allem Fleisch und Fisch oder Gemüsesorten wie Zucchini, Auberginen und Tomaten sind auf der Grillplatte schnell zubereitet. Hohe Temperaturen sind schlichte Notwendigkeit, damit sich die Poren vom Gargut schnell schließen - und das Fleisch saftig bleibt. Das lässt sich über eine Elektro Grillplatte nicht immer erreichen, bei einer Beheizung mit Gas oder Induktionen meistens doch.

Wer ein Induktionskochfeld oder ein elektrisch betriebenes Glaskeramikkochfeld hat, kann unter Umständen bei einem Flexfeld die externe Grillplatte auflegen und spontan nach Lust und Laune verwenden - kein Einbau notwendig. Wenn das vorhandene Kochfeld diese Lösung nicht bietet, bleibt noch der Einsatz als Domino-Kochfeld. In der modernen Küche sind diese Domino-Lösungen meist auf der Kücheninsel untergebracht. Dann kann das Fleisch samt Gemüsebeilage direkt am Tresen vor den Gästen zubereitet werden. Der Einbau erfolgt hier meist elektrisch als Ergänzung zum vorhandenen Kochfeld. Auf ausreichende Anschlusswerte beziehungsweise die Auslastung der Stromkreise muss unbedingt geachtet werden.

Gusseisen oder Edelstahl?

Eine kleine, aber feine Unterscheidung ist die Wahl des Materials der Grillplatte. Passionierte Grillexperten greifen potenziell eher zum Gusseisen. Das allerdings erfordert ein sorgfältiges Einbrennen vor der ersten Benutzung und will anschließend möglichst wenig Wasser, kein Spülmittel und keine unnötige Reinigung erhalten. Das macht die Pflege etwas schwierig, weil die Grillplatte dann nicht in den Geschirrspüler darf - auch einweichen, um Essensreste zwischen den Rillen zu entfernen, ist nur ganz selten möglich, wenn man Rost vermeiden möchte. Wer sich eine Grillplatte aus Gusseisen anschafft, wird dafür mit einer Patina auf der Grillplatte belohnt, die das Anbrennen des Garguts verhindert und dem Fleisch einen guten Geschmack verleiht.

Edelstahl ist dagegen deutlich pflegeleichter, bildet aber keine Patina aus. Dafür kann die Grillplatte im Zweifel auch im Geschirrspüler gereinigt werden. Wer statt Grillmarkierungen lieber noch flexibler kochen möchte, kann auf die völlig glatte Teppanyaki Platte zurückgreifen.

Fachbetriebe für Küchengestaltung beraten bei der Auswahl der jeweiligen Kochfeldtypen und stellen auch individuelle Sets zusammen, um dem persönlichen Kochtraum näher zu kommen.

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Asiatische Küche? Nur mit Teppan Yaki!

Der Legende nach entstand der Eisenplattengrill, heute als Teppanyaki oder japanische Grillplatte bekannt, aus reiner Notwendigkeit heraus: Auf Kriegszügen mussten chinesische Soldaten verköstigt werden. Und nutzten dafür eine mobile Grill Platte aus Eisen, die erhitzt und mit allem Essbaren aus der Region beladen wurde. Irgendwann zog es die mobilen Eisenplatten dann als feste Institution in die Küchen. Erst in Japan, dann auch in Europa. In japanischen Restaurants sind Teppan Yaki, mittlerweile aus Edelstahl, häufig Teil eines Show-Events. Köche bereiten direkt am Tisch das ausgewählte Essen frisch zu - Show-Einlagen und fliegende Eier inklusive.

Moderne Kochfelder: die japanische Grillplatte "Teppanyaki"

Eine kurze Begriffseinführung vorweg: Im Grunde ist Teppan die japanische Grillplatte, die darauf zubereiteten Gerichte aber Teppan Yaki ("Gebratenes auf der Eisenplatte"). Restaurants und Hersteller führen eher den Begriff Teppanyaki beziehungsweise Teppan Yaki - für beides, die Gerichte und das eigentliche Gerät.

Teppanyaki von NeffBildquelle: © Constructa-Neff-Vertriebs-GmbH

Die japanische Grillplatte hat es schon längst in die europäischen Küchen geschafft. Im Idealfeld ergänzt sie vorhandene Kochfelder, beispielsweise als Erweiterung zu Glaskeramikkochfeld oder Induktionsfeld.

Vor dem Kauf achtet man am besten auf

  • eine möglichst stabile Ausführung, i. d. R. 4 Millimeter Edelstahlplatte
  • eine möglichst breite Abflussrinne
  • die ausreichende Größe für den individuellen Einsatz

Letzteres gilt vor allem bei größeren Haushalten und dem bevorzugten Bratgut. Drei Steaks benötigen auf der Teppanyaki einen anderen Raum als die für den Fünf-Personen-Haushalt ausreichende Portion Pilze. Eine möglichst dicke Stahlplatte hält außerdem die Hitze besser, was die Speisen von der Teppanyaki so lecker macht.

Der ideale Platz für die Grill Platte

Als Grill Platte kann Teppanyaki theoretisch auch mobil eingesetzt werden. Entsprechende Tischstationen gibt es schon seit Längerem. Bei einer echten Teppanyaki ist allerdings eine gute Dunstabzugshaube empfehlenswert - um den Essensdampf beim Kochen und Braten mit hohen Temperaturen entsprechend abzuleiten. Außerdem muss die Grill Platte exakt gerade stehen, damit beispielsweise der austretende Fleischsaft nicht ungezielt in eine Ablaufrinne der Teppanyaki abfließt - noch bevor er beim Braten verwendet werden kann.

Anspruchsvolle Hobbyköche werden eher auf eine festinstallierte Teppanyaki zurückgreifen. Wer die kommunikative Seite beim Braten schätzt, bringt die japanische Grillplatte im Küchentresen oder in der Kücheninsel unter. Wem es vor allem um die genaue Temperatureinstellung und das praktische Braten auf glatter Grilloberfläche geht, kombiniert die Teppanyaki mit seinem vorhandenen Kochfeld. Bei Platzmangel gibt es ergänzende Auflagen, die bei einem Vario Induktionsfeld verwendet werden.

Einsatz, Pflege & Reinigung der Teppan Yaki

Die Reinigung der Teppan Yaki ist vergleichsweise einfach: Mobile Edelstahlplatten sind meist spülmaschinenfest. Verbaute Kochfelder mit Teppan Yaki werden, solange sie warm aber nicht heiß sind, mit klarem Wasser abgewischt. Ein Holzspatel hilft dabei, Angebranntes und Essensreste in die Ablaufrinne zu schieben. Die wird dann mit einem Küchentuch entleert - fertig. Die Grillplatte mit klassischem Wellenmuster ist da schon etwas schwieriger zu reinigen.

Zwischen 20° Grad und bis zu 220° Grad Celsius lässt sich die japanische Grillplatte aufheizen. Damit liefert diese Grill Platte in der Regel weniger hohe Temperaturen als ein Wok, der ja beispielsweise über eine Kochmulde die asiatische Küche in europäischen Küchen integriert. Wer gern mit asiatischem Einschlag kocht, wird weder auf die Teppanyaki noch auf eine Wok-Mulde verzichten, sondern beides kombinieren.

Fachbetriebe für Küchengestaltung rechnen gezielt den Platzbedarf für die verschiedenen Kochmodule durch und beraten dabei, ob neben die normale Grill Platte auch die japanische Grillplatte passt.

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Spezialkochfeld Kochmulde: Asiatisch kochen ohne Gas

So mancher bezeichnet mit der Kochmulde generell die Herdoberfläche, auf der gebraten, geschmort und geröstet wird. An dieser Stelle wird die Kochmulde aber nur eins sein: der ideale Ort für einen Wok. Es ist der Versuch, asiatische Küche mit den notwendigen hohen Temperaturen, dem schnellen Rühren und der kurzen Zubereitungszeit in deutsche Küchen zu holen. Wer eine Kochmulde für den Wok anvisiert, landet schnell bei einer ziemlichen Auswahl an möglichen Varianten.

Kochmulde für den Wok: Anforderungen & Leistung

Asiatische Küche ist schnell vorbereitet, schnell gekocht - und heiß. Das stellt an die Kochstelle hohe Anforderungen: Schnelle, kontinuierlich erbrachte Hitze mit hohen Temperaturen. Ohne Wok macht die Rühr-Methode beim Kochen auch keinen Spaß - womit noch eine Anforderung hinzukommt. Denn es muss ein klassischer, halbrunder Eisen-Wok auf die Kochmulde passen. Das glatte Glaskeramikkochfeld scheidet damit aus, der Wok würde nur unzureichend erhitzen, rutschen - und ständig umkippen.

Induktionswok und Wok Kochfeld mit klassischer Elektroheizung müssen es auf gut 3 Kilowatt bringen, um ausreichend Hitze für den Garprozess zu leisten. Das klassische Kochfeld schaltet allerdings schnell ab - dann muss permanent die Booster-Funktion dazugeschaltet werden. In den Produktblättern oder im Fachbetrieb für Küchengestaltung lassen sich die Kilowatt-Zahlen und die Belastungsfähigkeit der Kochfelder erfragen.

Praktisches Kochen mit dem Induktionswok

Im Grunde gibt es drei Varianten der Wok Kochmulde. Je nachdem, für welche Wok Kochmulde man sich letztlich entschließt, wird auch das praktische Kochen anders betrieben. Traditionell wird die asiatische Küche auf Gasbrennern ausgeführt. Hohe Heizleistung und genaue Temperaturregelung sind die Folge. Durch die Wok-Form ergeben sich mehrere Temperaturzonen: Der Boden ist der heißeste Punkt, die Temperatur nimmt an den Wänden des Woks immer weiter ab. Schnelles Garen, knackiges Gemüse und durchgebratenes Fleisch in einem einzigen Topf wird damit erst möglich. Angebratenes wird zum sanften Durchziehen am Rand hochgeschoben - und damit aus der heißen Kochzone entfernt.

Relevantes Auswahlkriterium für eine Wok Kochmulde ist damit: Allein der Wok-Boden darf sich stark erhitzen.

Varianten für das Wok Kochfeld #1: Kochmulde im Ceranfeld. Zur Auswahl stehen als Hitzequellen entweder Elektro oder Induktion. Letzteres hat den Vorteil, dass das Wok Induktionskochfeld tatsächlich den Boden des Woks erhitzt, die Wände aber relativ wenig erwärmt werden. Wichtig ist hier: Das charakteristische "Werfen" von Gemüse und Co. darf nicht mit einem Rütteln und Rutschen auf der glatten Glaskeramik-Oberfläche einhergehen. Langfristig könnte das selbst beim kratzfesten Glaskeramikkochfeld zu Kratzern führen.

Varianten für das Wok Kochfeld #2: Aufsätze, die auf ein vorhandenes Cerankochfeld aufgesetzt werden. Im Idealfall wird der Induktionswok oder die Ceranoberfläche so stark beheizt, dass ausreichend Hitze direkt im Wok ankommt.

Varianten für das Wok Kochfeld #3: Die Kochmulde kann gut und gern auch extern betrieben werden. Mobile Einheiten mit Induktionswok und Co. versprechen, dass wie im japanischen Restaurant direkt am Tisch gekocht werden könne. Wie beim Teppanyaki gilt: Ohne ausreichend Dunstabzugshaube direkt darüber wird das ein rauchiges Kochvergnügen.

Wok Kochfeld reinigen & pflegen

Das Wok Induktionsfeld wird als Kochmulde im Ceranfeld wird einfach mit einem feuchten Lappen abgewischt. Aufsätze für das Wok Kochfeld sollten sich leicht abnehmen lassen, um bequem alle Kochreste zu entfernen. Das Wok Induktionskochfeld kann teilweise auch ohne den Aufsatz benutzt werden - für den variablen Einsatz beispielsweise als Domino Kochfeld eine hilfreiche Erweiterung vom Wok Induktionskochfeld.

Die Fachbetriebe für Küchenplanung unterstützen bei der Auswahl der passenden Kochfelder, ob es nun ein Wok Induktionskochfeld, ein Wok Kochfeld mit Gas oder eine Kochmulde ohne Aufsätze sein darf.

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Die große Auswahl: Domino Kochfeld für Gas, Induktion, Grill

Eine Küche und meist nur maximal 90 Zentimeter Platz für ein Kochfeld. Bei der Bandbreite an möglichen Kochfeldern fällt die Entscheidung dem enthusiastischen Hobbykoch schwer. Lieber ein Gaskochfeld, ein Ceranfeld mit Grill, ein Ceranfeld mit Induktion, eine Grillplatte oder gar ein Teppanyaki? Warum eigentlich nicht alles zusammen? Das geht schließlich - mit dem Domino Kochfeld. Hier werden verschiedene Kochfelder zusammen geschlossen. Mit dem Domino Kochfeld macht das kreative Kochen gleich noch mehr Spaß - sobald man sich für eine Auswahl der möglichen Kochfelder entschieden hat.

Domino Kochfeld: Viele Wege führen zum Kochglück

Wie bei dem bekannten Logikspiel können verschiedene Kochfelder miteinander kombiniert werden. Das Domino Kochfeld bietet meist zwei hintereinander gelagerte Kochfelder - insbesondere für das Domino Induktionskochfeld oder das Ceranfeld mit elektrischer Wärmequelle gilt das. Das Gas Ceranfeld kommt meist mit zwei Brennern aus; die Grillplatte oder das Teppanyaki Kochfeld ist durchgängig.

Kantenfrei und standardmäßig mit 30 Zentimetern bis 40 Zentimetern lässt sich das Domino Kochfeld dann entweder mit einem weiteren Domino Induktionskochfeld, Gas Ceranfeld und Ceranfeld mit Grill kombinieren - oder mit einem herkömmlichen Kochfeld in Normgröße.

Für den sehr engagierten Hobbykoch sind "Range Cooker" oder Kochzentren eine schöne Erfindung: Konzentriert an einem Ort finden sich ein bis zwei Backöfen, eine sehr leistungsstarke Dunstabzugshaube - und in der Mitte ausreichend Platz für mehr als nur ein Domino Kochfeld. Um genau zu sein, lässt sich bei einer Mindestbreite von 1,20 Meter das Domino Gaskochfeld, das Domino Induktionskochfeld samt Ceranfeld mit Grill unterbringen. Oder ein großes Gas Ceranfeld plus kleines Ceranfeld mit Induktion oder ...

Kombinationsspiel: Welches Domino Kochfeld passt?

Mit einem Domino Kochfeld lassen sich immerhin die Spielräume für die Entscheidungen erweitern. Dann ist die Frage nicht mehr: "Gas, Induktion oder Ceran?" Sondern geht eher in die Richtung: "Nehme ich das Domino Gaskochfeld mit dem Domino Induktionskochfeld oder ist mir das Ceranfeld mit Grill als Zusatz wichtiger?"

Das Ceranfeld mit Induktion und das Gas Ceranfeld sind sich im Kochverhalten ähnlich genug, dass eins gegen das andere ausgetauscht werden kann. Wer kein Problem mit Gas in der Küche hat - und den notwendigen Gasanschluss - greift wahrscheinlich eher zum Gas Ceranfeld.

Ähnliche Entscheidungen entstehen bei der Wahl zwischen Teppanyaki dem Ceranfeld mit Grill. Die Grillplatte eignet sich eher für klassische Fleischgerichte, die Teppanyaki ist flexibler für die asiatische Küche einsetzbar - auch für Gemüse und Eierspeisen.

Einbauhinweise für das Domino Kochfeld

Für den Einbau liefern die Hersteller das Domino Induktionskochfeld, Domino Gaskochfeld oder Ceranfeld mit Grill entweder mit Metallrandeinfassung, einem Edelstahlrahmen oder rahmenlos. Letzteres lässt sich leichter reinigen und pflegen. Mit Metall- oder Edelstahlrahmen eingefasst, ist das Ceranfeld mit Induktion oder das Domino Gaskochfeld auch einzeln - auf der Kücheninsel - optische Highlights.

Der Stromanschluss sollte vor Anschaffung vom Domino Induktionsfeld oder dem Ceranfeld mit Grill vom Fachmann geprüft werden. Ist ausreichend Leistung in Reihe für die verschiedenen Kochfelder vorhanden? Das Domino Gaskochfeld lässt sich ebenfalls nur anschließen, wenn der notwendige Gasanschluss in der Küche vorhanden ist.

Fachbetriebe für Küchenplanung bieten die Beratung, wenn es um die Kombination vom Domino Kochfeld mit weiteren Kochfeldern geht.

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Kochfelder Test der Stiftung Warentest

Die Trefferliste für "Kochfeld" ist allein bei Google endlos. In den Fachbetrieben für Kücheneinrichtung und im Elektronikmarkt sieht es nicht besser aus. Die Vielfalt ist riesengroß. Die Wahl zwischen Induktionskochfeld, Gaskochfeld und Cerankochfeld fällt schon schwer genug. Hat man es immerhin auf einen Typen eingegrenzt, gibt es trotzdem noch zig Modellreihen, Spezifikationen und Funktionen. Die Stiftung Warentest hat im Januar 2015 einen neuen Test herausgebracht. 22 Kochfelder wurden auf Herz und Nieren erhitzt, abgewischt und mit schweren Töpfen belastet.

Kochfelder im Test bei Stiftung Warentest: Induktion, Ceran & Gas

So viel wird gleich verraten: Mit dem Induktionskochfeld kocht es sich in der modernen Küche sowohl günstig, als auch energiesparend. Selbst die noch 2009 von der Stiftung Warentest bemängelte Lautstärke beim Induktionskochfeld wird 2015 kaum noch einen Nebensatz erwähnt.

Zu den Testkriterien gehörte neben dem Aufkochen von Wasser auch das Schmelzen von Kuvertüre und das Erhitzen von Öl. Gekocht wurde einzeln und unter Nutzung aller Kochfelder des einzelnen Gerätes. Wichtiges Kriterium ist auch der geschätzte Kostenpunkt Strom- beziehungsweise Gasverbrauch. Dafür wurden die Stromkosten auf zehn Jahre hoch gerechnet.

Kochfelder im Test: Testsieger Induktionskochfeld

Mit "gut" abgeschnitten haben im Test die Kochfelder von Bosch, Siemens und Neff.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in € Stromkosten in €* weitere Informationen
GUT (1,8) Bosch/PIB645B17E 650,- 1003-, weitere Informationen bei Bosch
GUT (1,8) Siemens/EH645BB17 1180,- 1116,- weitere Informationen bei Siemens
GUT (1,9) Siemens/EH675FN27E 1140,- 1102,- weitere Informationen bei Siemens
GUT (2,1) Neff/T54T86N2 975,- 1064,- weitere Informationen bei Neff

* Stromkosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Strompreis von 28 Cent/kWh

Befriedigende Noten erbrachten die Kochfelder von Gaggenau, Miele, AEG und Ikea. Das Ikea-Kochfeld Folklig war im Test der Stiftung Warentest mit 299,-€ das Induktionskochfeld mit dem niedrigsten Preis.

Kochfelder im Test: Testsieger Cerankochfeld

Wer sich für ein Induktionskochfeld nicht erwärmen kann, hat im Test der Stiftung Warentest nur die Auswahl zwischen zwei Varianten vom Cerankochfeld.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in €
Stromkosten in €* weitere Informationen
GUT (2,4) Miele/KM5812 860,- 1003,- weitere Informationen bei Miele
GUT (2,4) Siemens/ ET645HN17 590,- 1116,- weitere Informationen bei Siemens

* Stromkosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Strompreis von 28 Cent/kWh

Das Ikea-Kochfeld Daglig war im Test der Stiftung Warentest mit 229,-€ das Cerankochfeld mit dem niedrigsten Preis.

Kochfelder im Test: Testsieger Gaskochfeld

Im Test der Kochfelder wurden nur zwei Gaskochfelder ausgewählt. Das Gaskochfeld von Amica und Siemens schnitt jeweils bei den gesetzten Kocheigenschaften schlecht (Note: 4,0) ab. Beim Gasverbrauch und der eigentlichen Handhabung dagegen immerhin mit GUT bei Stiftung Warentest ab.

Note Hersteller/Produkt mittlerer Preis in €
Gaskosten in €* weitere Informationen
GUT (2,5) Amica/KMG13168F 278,- 417,-
GUT (2,2) Siemens/ER626PB70D 700,- 584,- Informationen zum Gaskochfeld bei Siemens

* Gaskosten, berechnet auf 10 Jahre intensive Nutzung bei einem Gaspreis von 7 Cent/kWh

Fazit und Empfehlung

Das Induktionskochfeld ist klarer Sieger im Test, dicht gefolgt vom Cerankochfeld mit Wärmestrahlung und dem Gaskochfeld. Stiftung Warentest hat unterschiedliche Preiskategorien getestet. Und im Test haben die günstigeren Modelle teils deutlich besser abgeschnitten als die teuren Kochfelder der Markengersteller. Testsieger waren trotzdem die bekannten Größen, namentlich Bosch, Siemens oder Miele.

Kochfelder Preisvergleiche lohnen sich trotzdem - im Test lagen die Leistungen der Testsieger mit den folgenden Bewertungsstufen sehr dicht nebeneinander.

Der vollständige Testbericht der Stiftung Warentest zum Themenkomplex Kochfelder inklusive der 22 getesteten Kochfelder (Cerankochfeld, Gaskochfeld, Induktionskochfeld) kann online erworben werden.

Genau diese bekannten Hersteller sind in der Regel Standardausstatter für Fachfirmen für Küchengestaltung - um moderne Küchen mit energiesparender, leistungsfähiger Elektronik zu versorgen.

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Kochfelder Vergleich: Induktion oder Cerankochfeld

Das alte Kochfeld ist defekt - oder einfach "zu alt". Ein Neues darf her? Wer keinen Gas-Anschluss in der Küche sein eigen nennt, steht dann vor dem Vergleich zwischen einem Induktionskochfeld und Cerankochfeld. Aus Platzgründen kann es in der Regel nur eins von beiden werden. Aber welches? Anhand vom Kochverhalten, den zu erwartenden Stromkosten und ganz individuellen Faktoren lässt sich die Entscheidung leichter treffen.

Vergleich zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld

Die Stiftung Warentest prüft alle paar Jahre gängige Kochfeldmodelle auf Herz und Nieren. Mit dabei sind in der Regel die Posten "Anschaffungskosten", "Energiekosten" und das allgemeine Kochverhalten. Die Kochfeld Testberichte listen das alles im Detail auf. Die gerundeten Zahlen in der unten stehenden Tabelle stammen von Stiftung Warentest aus dem aktuellen Kochfelder Vergleich 02/2015.

Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
Anschaffungskosten 299,-€ bis 3.800,-€
(plus Töpfe)
287,-€ bis 860,-€
maximale Leistung in Kilowatt/Stunde (Durchschnittswerte) 7,2 kW/h bis 7,4 kW/h 6,9 kW/h bis 7,5 kW/h
zu erwartende Stromkosten in 10 Jahren (Durchschnittswerte) 810,-€ bis 950,-€ 1.000,-€ bis 1.200,-€
Temperaturregelung

+ Warmhaltefunktion

+ Pause-/Stoppfunktion

+ Warmhaltefunktion

+ Pause-/Stoppfunktion

Häufiges Thema bei der Entscheidung zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld: passende Töpfe. Sind diese ferromagentisch, können sie sowohl für Induktion als auch für klassische Ceranfelder verwendet werden. Der Test ist einfach: Einen Magneten an den Topf- oder Pfannenboden halten. Bleibt der Magnet haften, steht der Verwendung auf dem Induktionskochfeld nichts entgegen.

Bildquelle: © thomasklee - Fotolia.com

Die Anschaffungskosten vom Induktionskochfeld erhöhen sich also unter Umständen noch durch die notwendige Anschaffung ferromagnetischer Töpfe und Pfannen. Ein Punkt im Kochfelder Vergleich, der besonders bei sehr hochwertigem vorhandenem Kochgeschirr ins Gewicht fällt. Wer die vorhandene Ausstattung weiter nutzen möchte, greift vielleicht auf ein Domino Kochfeld zurück und kombiniert Ceran- mit Induktionskochfeld.

Vergleich: Individuelle Vorlieben & Kochverhalten

Mit dem Induktionskochfeld kocht es sich rasanter, Stichwort Aufheizzeiten. Zumindest, wenn man bisher auf dem Cerankochfeld gezaubert hat. Statt auf höchster Stufe, können Töpfe und Pfannen beim Induktionskochfeld mit wesentlich kleineren Stufen aufgeheizt werden. Wer die Schnelligkeit vom Induktionskochfeld im Vergleich zum Cerankochfeld komplett auskosten will, schnippelt am besten alle Zutaten vorab und stellt sie direkt neben das Kochfeld.

Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
Aufheizzeiten von Töpfen und Pfannen + Kochverhalten ähnlich wie Gas: sehr schnelles aufheizen - merklich langsameres aufheizen im Vergleich zu Gas- oder Induktionskochfeld
Restwärme vom Kochfeld

+/- kaum Restwärme, kein nachgaren

+/- Restwärme spürbar & nutzbar zum nachgaren

Der Vergleichspunkt "Restwärme" ist zweischneidig: Wer bisher mit Bedacht und aus Energiespargründen mit Restwärme gekocht hat, muss sich beim neuen Induktionskochfeld umstellen. Denn verwertbare Restwärme gibt es fast nicht. Stattdessen ist das "Garen auf den Punkt" mit dem Induktionskochfeld im Vergleich zum Glaskeramikkochfeld deutlich leichter. Kochfeld aus, Hitze weg.

Reinigung und Pflege sind beim Kochfeld, egal mit welcher Energiequelle darunter, gleich. Dafür sorgt das Ceran im Cerankochfeld: kratzfest, unempfindlich gegen Hitze, leicht zu reinigen.

Die Fachbetriebe für Küchenplanung können in der Regel mit Cerankochfeld und Induktionskochfeld aufwarten und beraten bei der Entscheidung für oder gegen eines der beiden.

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Ein Ceran- & Induktionskochfeld kaufen: Entscheidungshilfen

Das Ceranfeld oder Induktionskochfeld ist ausgesucht. Die vielen Varianten und Ausstattungsmöglichkeiten sind betrachtet, gewogen und gemessen worden. Hersteller und Typ stehen endlich fest! Was jetzt noch fehlt? Die Antwort auf die Frage: Wo kann man das Ceranfeld kaufen - zu einem möglichst günstigen Preis? Dicht gefolgt von der Folgefrage: Und wenn ich es endlich da habe, wer baut es für mich ein und kümmert sich um den Stromanschluss?

Ein Ceranfeld kaufen - beim Fachbetrieb oder im Internet?

Das ist die Gretchenfrage für den Beginn. Es gibt gute Gründe, um das nächste Ceranfeld oder Induktionskochfeld beim Fachbetrieb zu kaufen. Beispielsweise:

  • große Auswahl der Marken & Typen zum anfassen und ausprobieren
  • fachkundige Beratung inklusive
  • weiterer Service (Einbau, Anschluss) direkt buchbar - die Suche nach passenden Handwerkern entfällt

Dafür sind die Kochfelder beim Fachbetrieb teils mit einem höheren Preis verbunden. Wenn die Fachbetriebe die komplette Küchenplanung übernehmen, lassen sich beim kaufen oft Rabatte aushandeln. Es macht Sinn, vor dem Kauf den Fachbetrieb direkt darauf anzusprechen beziehungsweise nach kostenfreier Lieferung, günstigem Anschluss etc. zu fragen. Bei Sortimentswechseln lassen sich außerdem Schnäppchen beim Ceranfeld kaufen machen. Kaufen kann man das Ceranfeld oder Induktionskochfeld je nach Modell, Hersteller und Ausstattung für den Preis von einigen einhundert Euro bis hoch zu zwei- bis dreitausend Euro, wenn es hochwertige Markengeräte sein dürfen.

Kochfelder online kaufen

Die Shoppingergebnisse für Ceranfelder oder Induktionsfelder gehen online in die Zigtausende. Das macht es vor dem Kaufen den Kochfelder Vergleich notwendig, sich wenigstens für eine bestimmte Technik zu entscheiden. Der Kochfelder Test der Stiftung Warentest grenzt zusätzlich verschiedene Modelle, den Preis und die zu erwartende Leistung ein.

Online lässt sich nahezu jedes Modell kaufen. Das neue Kochfeld wird direkt bis vor die Haustür geliefert. Weiterer Service wie Beratung oder der Anschluss in der eigenen Küche gehören hier in der Regel nicht zum Lieferumfang. Genutzt wird das Shopping vom eigenen Rechner aus vor allem, wenn das vorhandene Ceranfeld oder Induktionskochfeld entweder völlig veraltet oder defekt ist. Dann geht es primär um den Austausch des Kochfelds in der komplett ausgestatteten Küche. Im Preis stehen online oft die günstigeren Anbieter und Modelltypen vorn. Für zwei- bis dreihundert Euro können passable Ceranfelder oder ein einfaches Induktionskochfeld gekauft werden.

Einsparungen lassen sich hier vor allem über den Preisvergleich machen - beispielsweise über Preisvergleich-Portale wie Idealo und die Google Shopping Liste. Mit der exakten Produktbezeichnung lässt sich der beste Preis finden. Wichtig: Immer auch an Versand- oder Speditionskosten denken. Insbesondere beim Ceranfeld und Induktionskochfeld ist der Versand wegen der Ceranoberfläche meist etwas teurer, das sollte beim Preisvergleich mit einfließen.

Einbau & Stromanschluss vom Ceranfeld

Neben dem eigentlichen Preis und nach dem Kauf ist der zweite wichtige Faktor meistens der der Folgekosten. Gemeint sind nicht die reinen Betriebskosten, sondern der Preis für Einbau oder Anschluss vom Ceranfeld oder Induktionskochfeld. Es gibt zahlreiche Ratgeberseiten, die Schritt-für-Schrittanleitungen zum Kochfelder anschließen herausgeben, für alle Nicht-Elektriker. Bei unsachgemäßem Anschluss kann der Hersteller allerdings Garantieleistungen verweigern - das sollte in die Entscheidung ebenso mit einfließen wie die Tatsache, dass hier mit mindestens 230 Volt gearbeitet wird. Starkstromanschlüssse sollten generell nur vom Fachmann angeschlossen werden - sind für gängige Ceranfelder oder das Induktionskochfeld allerdings nur selten notwendig.

Elektriker bieten für den Anschluss vom Induktionskochfeld oder Ceranfeld oft einen festen Preis an. Die Handwerkerstunde kostet meist zwischen 50,-€ und 80,-€, das anschlussfertige Ceranfeld oder Induktionskochfeld ist in der Regel binnen 30 Minuten verbaut.

Fachbetriebe für Küchenplanung unterstützen bei Auswahl, Einbau und Anschluss vom hochwertigen Ceranfeld oder Induktionskochfeld - und liefern in der Regel auch einen guten Preis; kostengünstige Standardgeräte kaufen sich online oder beim Elektronikdiscounter schneller.

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